Vom 15. bis 19. Juli 2010 drehten wir unser TSCHECHOW-Projekt.

In vier jeweils etwa achtstündigen Nachtdrehs von Mitternacht bis zum

frühen Morgen schlugen sich dreizehn Darsteller tapfer durch lange

Wartezeiten, extrem harte Drehbedingungen sowie sehr warme Julinächte

an einem von der Ausleuchtung völlig überhitzten Filmset.

Dennoch erlebte das gesamte Team die vielleicht schönsten und lustigsten

Dreharbeiten, die wir bisher hatten.

 

"TSCHECHOW" ist ein Experiment und konfrontiert in Teilen

Aischylos´ Die Orestie mit dem Grundthema des NichtsTuns,

welches den meisten Werken des russischen

Literaten Anton Tschechows zugrunde liegt.

Mit der Orestie trifft im Film ein Stück der Aktion auf

passiv-reaktionäre Protagonisten.

Welche Folgen hätte also ein Scheitern des Stücks,

welches die Gedanken der Griechischen Antike über Demokratie

und Rechtstaatlichkeit auf so eindrucksvolle Weise dokumentiert?

Bei welchem Autor entdecken wir am ehesten die Vorkämpfer der Freiheit,

wo die Architekten unseres Systems, bei wem den Geist und Willen

zur Veränderung?

 

"TSCHECHOW" wird etwa 20 Minuten dauern und ist nun in der Postproduktion.

In den Hauptrollen zu sehen sein werden erstmals

Olga Tups als Olga Elektra sowie Benedikt Saalmüller als Orestes Tschechow.

Ebenfalls zum ersten Mal in einer Rolle eines Dram-Films sind

Matthias Wenger und Oliver Olah.

Mit dabei sind zudem Katrin Romanek, Thomas Rose, Lea Spindler,

Birgit Kreuzer, Sarah Schönacher, Melissa Böck

und Katharina und Franziska Huber.

 

Unser aufrichtiger Dank geht an die Geschäftsleitung

des CinePark-Schrobenhausen für die Dreherlaubnis

sowie dem gesamten Kino-Team für die uns

entgegengebrachte großzügige Rücksichtsnahme.

 

Bilder: Markus Loderer, Sarah Schönacher

 

 

"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010
"TSCHECHOW" Dreh, Juli 2010

 

 

 

 

 

 

"Schattenspiel" im Programm der Goldenen Diana.

Internationales Festival des nichtkommerziellen Films

 

22. bis 27. August 2010

Klopeiner See / Kärnten / Österreich

 

 

 

 

 

 

"Die Maske aus Florenz" im Programm des

12. Internationalen Kurzfilmfest BUNTER HUND in München.

 

14. bis 17. Oktober 2010

Werkstattkino, München

 

 

 

 

 

 

 

"Nilreb" im Programm des dokumentART European Film Festival

vom 8. bis 13. Oktober 2010 in Neubrandenburg und Szczecin, Polen.

 

Der Film wird am 11. Oktober in Neubrandenburg vor deutschem

Publikum gezeigt als auch einen Tag später,

am 12. Oktober in Szczecin vor polnischem Publikum.

 

 

 

 

 

 

 

 

"le parole" zu sehen bei THEATRON OPEN-AIR-KINO 2010

 

Kurzfilmprogramm des Medienzentrums München mit den

besten Filmen der jungen Szene Deutschlands.

 

Samstag, 14. August, 22h

THEATRON

Olympiapark München

 

 

 

 

 

 

 

 

Marcus Siebler und Thomas Eingartner, www.laspire.de

 

 

 

 

 

 

Am Osterwochenende 2010 drehten wir

unseren ersten Spielfilm in diesem Jahr: "Übernacht".

Melissa Böck und Thomas Rose spielen darin zwei sehr unterschiedlich/e

Liebende, die sich in ihrer ersten und einzigen gemeinsamen Nacht,

es ist zudem die erste im neuen Jahr, einem bösen Erwachen entgegenknallen.

Wäre es besser, beide hätten sich nie getroffen?

Werden sie beim jeweils anderen Spuren hinterlassen?

Warum dreht sich alles um drei Farben und wieso spricht der

Bundespräsident in einem WM-Jahr von Europameistern?

 

Eine attraktive Melissa Böck, 2009 in "Schattenspiel" in einer Nebenrolle zu

sehen, überzeugt in dieser für sie ersten Hauptrolle mit einer überragenden,

sinnlich-teuflischen Performance und lässt nicht nur dem Hauptdarsteller

Thomas Rose das Blut in den Adern gefrieren.

 

Der Film ist in der Postproduktion und wird etwa 12 Minuten dauern.

Wir danken schon jetzt Ufuk Yürekli, der es uns ermöglichte,

kurz vor Schließung seiner Bar Übernacht inderselben noch einige

Szenen drehen zu können um die Neujahrsnacht 2010 gleich zweimal

zu erleben. Danke an alle Darsteller und Statisten und wenn wir auch

keine Zeit zum Ostereiersuchen hatten, so war´s dann doch ein

hoffentlich guter Rutsch in´s neue Filmjahr 2010.

 

 

"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010
"Übernacht" Dreh, April 2010

 

 

 

 

 

 

"www." und "Elend/Harz" im Programm der

Kurzen Nacht der noch kürzeren Filme in Pfaffenhofen.

 

25. Juni 2010  21h

Insel Pfaffenhofen, bei Regen im UTOPIA in Sulzbach

Pfaffenhofen/Ilm

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, den 16. Juni 2010 lief "Schattenspiel"

bei der diesjährigen Kurzfilmnacht von Kino am Rang

in Freising im Rennen um den Freisinger Kurzfilmpreis.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die SHORTS`09 kehren zurück an den Ort ihrer Premiere in den CinePark...

 

Vorläufiges Programm:

 

1. Die Puppe

2. www.

3. couchsurfing

4. Die Maske aus Florenz

5. Liebe 2009

6. Schattenspiel

7. Elend/Harz

 

ca. 120min

 

Moderation: Marcus Siebler

Tickets: CinePark-Schrobenhausen

 

 

 

 

 

 

Wir sind zurück vom 20min/max Kurzfilmfestival in Ingolstadt. 

Im Audi-Programmkino war unser 2009 entstandener Dokumentarfilm 

"Die Maske aus Florenz" zu sehen und wir danken dem Festival

auch in diesem Jahr für die Einladung.

 

"16.05.2010//DER ERSTE FESTIVALTAG

Der Startschuss ist gefallen! Der erste Festivaltag bei 20min|max begann

mit dem Themenblock REALITÄTEN, mit Filmen, die sich auf

unterschiedlichste Weise mit Identität befassten. Im ausverkauften

Audi Programmkino sah das Publikum klassische Dokumentarfilme,

Spielfilme mit dokumentarischer Anmutung, Experimente mit der Realität

und skurrile Pseudo-Reportagen, die schon fast als Kunstfilm bezeichnet

werden dürfen.

 

Wir danken herzlich für den drei angereisten Filmteams,

die im Anschluss an den ersten Block den vielen Fragen der Zuschauer

Rede und Antwort standen. Danke Claudia Schröter und Thomas Kren -

auch dafür JETZT BIN ICH MAL DRAN bei 20min|max seine deutsche

Erstaufführung erleben durfte. Danke Markus Siebler (DIE MASKE AUS

FLORENZ), der mit seiner beeindruckenden Hauptdarstellerin Brigitte

Paulowski kam und berichtete, wie viele Zigarettenpausen in der eigenen

Videothek schließlich in einem Dokumentarfilm münden können.

Und Dankeschön an Janina Heckmann, die extra aus Berlin anreiste, um

WAS IS NE FALSCHE BAHN zu präsentieren und interessante Einblicke in

den Fortgang der Dreharbeiten gab. Großer Dank natürlich auch an

Aurel Bereuter, der wie immer schön und einfühlsam durch den Abend führte."

 

 

 

 

 

 

Regisseur Markus Siebler zusammen mit seiner „Hauptdarstellerin“

Brigitte Paulowski bei den Dreharbeiten zu dem Film „Die Maske aus Florenz“,

der am kommenden Samstagabend beim Ingolstädter Kurzfilmfestival

„20 min/max“ im Audi-Programmkino gezeigt wird. Foto: Peter Skodawessely

 

 

Abgedrehte Kurzfilme


Internationales Festival Markus Siebler aus Schrobenhausen

beeindruckt mit einer einfühlsamen Dokumentation

 

Von Peter Skodawessely

 

Ingolstadt Neuer Anmelde-Rekord beim internationalen Kurzfilmfestival

„20min/max“, das am kommenden Samstag in Ingolstadt beginnt:

Aus diesmal mehr als 550 Einsendungen wurden von der Jury

87 Produktionen ausgewählt, die an den sechs Festivaltagen

gezeigt werden.

Clara Fischer vom Organisationsteam sagte zur Neuburger Rundschau:

„In unserem nunmehr vierten Veranstaltungsjahr stammt zwar

immer noch ein Großteil der Einreichungen aus Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Mehr und mehr aber ‚entdecken’

uch internationale Autoren den Ingolstädter Wettbewerb für sich.

Filme aus Spanien, Frankreich, der Türkei, Israel, ja sogar aus den USA,

Singapur, England, Russland und Polen trafen heuer bei uns ein!“

 

Der 28-jährige Schrobenhausener Markus Siebler, im vergangenen

Jahr bei dem Festival mit dem „Regionalen Nachwuchspreis“

ausgezeichnet, hat es als einziger Teilnehmer aus der Region auch

heuer wieder geschafft, mit einem neuen Streifen ins Programm

aufgenommen zu werden: Gleich am Eröffnungssamstag läuft

„Die Maske aus Florenz“. Die behutsam in Szene gesetzte

und emotional sehr bewegende elfminütige Dokumentation

porträtiert einfühlsam die schwerbehinderte Schrobenhausenerin

Brigitte Paulowski, die seit 22 Jahren, nach einem schweren Verkehrsunfall

bei Aichach, ihr jetzt nicht eben einfaches Leben zu meistern versucht.

 

2006 ins Leben gerufen, entwickelte sich „20min/max“ von einer

ursprünglich lediglich „Langen Nacht des kurzen Films“ zwischenzeitlich

zu einem sechstägigen internationalen Festival. Das abwechs-

lungsreiche Programm läuft heuer vom 15. bis 19. Mai im Programmkino

im Audi-Forum in Ingolstadt. Beginn ist dort jeweils um 20 Uhr.

Samstag und Dienstag gibt es außerdem zusätzlich Vorstellungen

um 22 Uhr. Am 20. Mai um 19.30 Uhr beginnt im Großen Haus des

Theaters Ingolstadt dann der Höhepunkt und Abschluss des

Wettbewerbs: Ein „Best Of“ der bereits vorher bei Audi gelaufenen

„Shorts“ wird dabei gezeigt, angereichert mit weiteren skurrilen,

lustigen, dramatischen und dokumentarischen Kurzfilmen.

Im Theater findet anschließend auch die Preisverleihung statt.

Durch den Abend führen Ensemblemitglieder des Hauses.

Organisiert wird das Kurzfilmfestival von xhoch4 | kultur in Kooperation

mit dem Theater Ingolstadt und dem Audi-Programmkino.

 

Neuburger Rundschau, 12. Mai 2010

 

 

 

 

 

 

"Liebe 2009" im Programm der Deutschen Filmfestspiele 2010 in Krefeld.

 

Damit ist "Liebe 2009" nach "MONSTER" bei den DAFF 2008 in Hanau,

"dazwischen" sowie "Hallertau" bei den DAFF 2009 in Hamburg,

unser vierter Film, der im dritten Jahr in Folge ins Programm

des größten und wichtigsten Festivals des BDFA aufgenommen wurde.

 

Beim BDFA Bundesfilmfestival SPIELFILM in Wiesbaden

wurde "Schattenspiel" mit einer Silbermedaille ausgezeichnet,

"couchsurfing", "Elend/Harz" und "Liebe 2009" erhielten je

eine Bronzemedaille sowie letzterer die Aufnahme ins Programm der

Deutschen Filmfestspiele des BDFA, vom 13. bis 16. Mai 2010 in Krefeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

on the road to Hessen...
"Liebe 2009" meets "Voodoo-Date", Wiesbaden 2010
BFF SPIEL-Jury, Wiesbaden 2010
"Schattenspiel", BDFA Silbermedaille, Wiesbaden 2010
Marcus Siebler und BFF SPIEL-Cheforganisator Rainer Drews

 

 

 

 

 

 

Mit vier Filmen nach oben

 

Auszeichnung Preise für Markus Siebler

 

Schrobenhausen -

Das hat es in der über 80jährigen Geschichte des Bundesverbandes

Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA)“ noch nie gegeben:

Dass nämlich ein Autor in ein und demselben Jahr mit gleich vier neuen

Produktionen beim Spielfilm-Bundesfilmfestival dabei ist und für sämtliche

Arbeiten mit Preisen bedacht wird. Jetzt wurde in Wiesbaden dem

Schrobenhausener Markus Siebler für dessen Kurzspielfilme „Elend/Harz“,

„Couchsurfing“ sowie „Liebe 2009“ je eine Bronzemedaille zugesprochen,

„Schattenspiel“ bekam sogar eine silberne Auszeichnung.

Alle vier Streifen wurden außerdem in das „Archiv der Besten“ des BDFA

aufgenommen.

 

Vor vier Wochen erst erhielt der 28jährige Siebler bei den Bayerischen

Filmfestspielen für seinen 13-Minuten-Streifen „Schattenspiel“ den von

Ministerpräsident Horst Seehofer gestifteten Großen Bayerischen Löwen

für den diesjährigen weißblauen „Film des Jahres“.

 

Wie der Ingolstädter Peter Skodawessely, Pressesprecher des Dachverbands

der unabhängigen Filmemacher, der NEUBURGER RUNDSCHAU weiter mitteilte,

wird zudem „Liebe 2009“ bei den Mitte dieses Monats jetzt beginnenden

Deutschen Filmfestspielen in Krefeld die bayerischen Farben vertreten.

 

(sko)

 

Neuburger Rundschau, 5. Mai 2010

 

 

 

 

 

 

Im Juni 2010 erscheint unsere neue DVD SHORTS`09.

 

Darauf zu sehen sind unsere neuen Filme www., couchsurfing,

Die Maske aus Florenz, Liebe 2009, Schattenspiel und Elend/Harz.



 

 

 

 

 

 

"Die Maske aus Florenz" im Programm von 20min/max in Ingolstadt.

Vom 15. bis 20. Mai 2010, Audi Programmkino/Theater Ingolstadt.

 

 

 

 

 

 

 

"Liebe 2009" ("LOVE 2009") gewinnt einen 4 Star Award

und läuft im Programm des

British International Amateur Film Festivals in Bedford, UK.

3 Star Award für "Schattenspiel" ("SHADOW PLAY")

 

THE IAC BRITISH INTERNATIONAL AMATEUR FILM COMPETITION 2010

 

 

16th - 18th April 2010

 

The Park Inn

St Mary´s Street

Bedford

UNITED KINGDOM

 

 

 

 

 

 

"Liebe 2009", "Schattenspiel", "Elend/Harz" und "couchsurfing"

im Programm des Bundesfilmfestivals SPIELFILM in Wiesbaden. (BDFA)

 

BDFA BFF SPIELFILM

 

 

30. April bis 2. Mai 2010

 

Zietenring 9

(Eingang Georg-August-Straße)

Wiesbaden

 

 

 

 

 

"www." und "Die Maske aus Florenz" im Programm

des Bundesfilmfestivals FAMILIE in Rottach-Egern. (BDFA)

 

BDFA BFF FAMILE

 

 

23. bis 24. April 2010

 

Kur- und Kongresssaal

Rottach-Egern

 

 

 

 

 

 

"Schattenspiel" gewinnt bei den Bayerischen Film- und Videofestspielen

in Bobingen den Großen Bayerischen Löwen mit Rautenschild,

gestiftet von Ministerpräsident Horst Seehofer,

für den Film des Jahres

und den Ehrenpreis des BDFA für den Film mit der höchsten Wertung,

gestiftet vom Bundesverband Deutscher Filmautoren e. V.

 

Laudatio:

 

Adalbert Becker - Juryleiter

 

Gefühle, Empfindungen, Sorgen, Fürsorge, Mitleid und

Pflichtbewusstsein filmerisch umzusetzen…

Ja sogar so zu gestalten, dass wir als Zuschauer mit empfinden

und mitleiden. Das ist die Stärke dieses Films.

Eine hervorragende Regiearbeit unterstützt mit sehr guten,

authentischen Schauspielern.

Die Technik von Licht und Vertonung wird gekonnt eingesetzt.

Exzellenter Bildaufbau und  Kameraführung mit einer guten

Montage vervollkommnen diesen Film, der uns alle in seinen

Bann gezogen hat.

 

 

Der Große Bayerische Löwe mit Rautenschild

für "Schattenspiel" von Rabea Spindler

Film- und Videoclub Landshut VHS

 

 

Bobingen, 14. März 2010

 

MdEP Markus Ferber, Marcus Siebler, Melissa Böck

 

 

 

 

 

 

Mark Siebler liefert "Film des Jahres" ab

 

Preis des Ministerpräsidenten

für den ambitionierten Amateurfilmer aus Schrobenhausen

 

Schrobenhausen (mpy) In Schrobenhausen kennt man ihn

als Betreiber einer Videothek, überregional hat er sich längst

einen Namen als Filmer gemacht: Mark Siebler.

Jetzt hat er seiner Trophäensammlung einen weiteren

bedeutenden Preis hinzufügen können.

 

In Bobingen fanden am Wochenende die 31. Film- und Videofestpiele

statt. Mit seinem Film "Schattenspiel" gewann Mark Siebler dort gleich

zwei Preise:

Den "Ehrenpreis des BDFA" für den Film mit der höchsten Wertung,

gestiftet vom Bundesverband Deutscher Filmautoren –

und den Hauptpreis, den wichtigsten nichtkommerziellen,

bayerischen Filmpreis:

den großen Bayerischen Löwen mit Rautenschild,

gestiftet von Ministerpräsident Horst Seehofer für den "Film des Jahres".

Entsprechend groß die Freude bei Mark Siebler und seinem Team von

Dram-Film, als EU-Abgeordneter Markus Ferber den Preis überreichte.

"Schattenspiel" ist ein Kurzfilm frei nach Sophokles’ "Ödipus auf Kolonos".

Regisseur Siebler nennt ihn "einen Appell an die Fantasie".

Ein alternder Akteur (Alfred Lengert) spielt täglich vor imaginären

Publikum große Stücke der Weltliteratur. Begleitet von seinen Enkelinnen

(Melissa Böck und Rabea Spindler) bricht er seine letzte Reise in den

literarischen Hades an.

 

Juryleiter Adalbert Becker lobte in seiner Laudatio wie es Siebler und

seinem Team gelungen ist, Gefühle, Empfindungen, Sorgen, Fürsorge,

Mitleid und Pflichtbewusstsein filmerisch umzusetzen.

Der Film sei so gemacht, "dass wir als Zuschauer mit empfinden und

mitleiden", sagte Becker. "Das ist die Stärke dieses Films:

Eine hervorragende Regiearbeit unterstützt mit sehr guten,

authentischen Schauspielern.

Die Technik, Licht und Ton wird gekonnt eingesetzt.

Exzellenter Bildaufbau und Kameraführung mit einer guten Montage

vervollkommnen diesen Film, der uns alle in seinen Bann gezogen hat."

 

Der Film wurde übrigens nicht nur in Schrobenhausen gedreht,

auch die Musik ist Marke Eigenbau: Hello Gravity haben einen Song

beigesteuert.

 

Von Mathias Petry

 

 

 

 

 

 

"Schattenspiel" im Programm der 31. Bayerischen Film- und Videofestpiele

des LFVB, in diesem Jahr vom 12. bis 14. März 2010 in Bobingen.

 

LFVB Bayerische Film- und Videofestspiele

 

12. bis 14. März 2010

Singoldhalle Bobingen

Krumbacher Straße 11

86399 Bobingen

 

 

 

 

 

 

"le parole" ist ab sofort in voller Länge auf unserem YouTube-Kanal.

 

Flash is required!

 

 

 

 

 

 

"Schattenspiel" gewinnt Landesfestival des LFVB für die Region Ostbayern

 

Am Samstag, den 30. Januar 2010 erzielte unser Film mit Rabea Spindler,

Melissa Böck, Alfred Lengert und Fried-Helm Herzig in den Rollen

die höchste Wertung der Jury und erhielt damit ebenfalls den Preis

des BDFA für den Besten Film des Wettbewerbs.

Damit ist "Schattenspiel" im Programm bei den

Bayerischen Filmfestspielen des LFVB, Anfang März in Bobingen

und läuft beim BDFA Bundesfestival SPIELFILM im April in Wiesbaden.

Ähnlich kontrovers wie vor zwei Jahren bei "MONSTER" war das

Festival begleitet von erheblicher Unruhe, die unser Film "Liebe 2009"

verbreitete.

 

 

 

 

 

 

 

Begleitwort zu den Vorbereitungen eines Dokumentarfilms

 

Das Verdrängen des Verdrängten


Der Holocaust, die angestrebte und zu großen Teilen erfolgte

Vernichtung aller europäischen Juden 1942-1945 in Vernichtungslagern

in zu damaliger Zeit von Deutschland besetzten polnischen Gebieten

ist unbestritten ein beispielloser Zivilisationsbruch der Menschheit.

Das Wort Holocaust kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel

wie Brandopfer. Ich persönlich mochte schon immer mehr den hebräischen

Begriff der Shoah, welcher als Unheil oder große Katastrophe zu

interpretieren ist. Ein perfekt funktionierendes, industrielles System,

dazu entworfen um schnell und effizient Menschen zu vernichten,

so wie es die weiterentwickelten Vernichtungslager u.a. in Auschwitz,

Treblinka oder Sobibor waren, hatte es vorher in der Geschichte der Menscheit

noch nicht gegeben.

 

Es existieren viele Filme, die sich mit diesem dunklen Kapitel

deutscher Geschichte auseinandersetzen und noch viel mehr

hochrangige Literatur.

Alle diese Medien sind vereint im Bestreben zu Begreifen was nur schwer

zu verstehen ist. Herausragend unter den Filmen ist sicherlich Claude

Lanzmanns außergewöhnlich authentischer Dokumentarfilm Shoah (1985),

in der auf ergreifende Weise Überlebende der Lager zu Wort kommen,

aber auch ehemalige Angehörige der SS, die darin selbst

bezeugen, dass die Vernichtungslager "perfekt funktionierende Fabriken

des Todes" gewesen sind. Perfekte deutscher Gründlichkeit.

Lanzmann lässt die überlebenden Häftlinge in ihrer Sprache sprechen,

meist im Hebräischen und erst dann folgt die Übersetzung durch eine

Dolmetscherin. Er macht somit auf faszinierende Weise deutlich, wie

schwer nur geschichtliche Aufarbeitung möglich ist, da schon der erste

Schritt, die verbale Kommunikation zwischen Menschen oder Völkern

eine grundlegende Hürde darstellen kann.

Da das Medium Film nur sehr schwer hinreichend politische oder historische

Zusammenhänge aufklären kann, ja wegen seiner zwangsläufigen

Vereinfachung eines Themas gar nicht in der Lage ist, Geschehnissen

dieser Größe gerecht zu werden, es sei denn es konzentriert sich mit

Nachhaltigkeit auf die Dokumentation der Aussagen von Zeitzeugen,

empfiehlt sich in erster Linie eine literarische Annäherung.

Gideon Greifs Buch "Wir weinten tränenlos...", eine Sammlung von

Interviews von überlebenden Häftlingen des jüdischen Sonderkommandos

in Auschwitz sticht hier besonders hervor.

Wenn davon berichtet wird, wie ein ankommender Zug deportierter Juden

ermordet und die Asche der Getöteten binnen Stunden nach deren Ankunft

in der Sola, einem Nebenfluss der Weichsel, schwamm;

Wenn von einem Mädchen erzählt wird, das sich in ihrer Todesahnung

an einen Sonderhäftling wandte, mit der Bitte mit ihr zu schlafen um

wenigstens einmal in ihrem Leben diese Erfahrung gemacht zu haben;

Wenn geschildert wird, dass die Verbrennungsöfen, einmal entfacht,

immerzu weiterbrannten, geschürt vom immer aufs neue nachkommenden

Körpern und deren Leichenfett: Da wird bewusst, wie schwer wir nur

begreifen können.

Nicht zuletzt eshalb kommt auch dem Film eine wichtige Aufgabe zu, diese

geschichtlichen Ereignisse nicht nur fiktiv abzuhandeln, sondern Wissen,

ganz besonders von Zeitzeugen, zu dokumentieren um sie der Nachwelt

zu erhalten. Dies gilt nicht nur für die Shoah, sondern für das gesamte

Kapitel eines Deutschland unter Hitler und darf da nicht enden.

Seit einigen Monaten betreibe ich Recherchen zu Ereignissen,

die sich während der NS-Zeit in der Hallertau, meiner Heimat,

zugetragen haben.

Allein die Aufarbeitung sämtlicher bedeutender Ereignisse in nur einem

Landkreis in der Zeit von 1933-1945 kann Jahre oder Jahrzehnte lange

Forschungsarbeit erfordern.

Dies ist überwiegend die Mission vonHeimatforschern, aber nicht ausschließlich.

Jeder kann einen Beitrag dazu leisten, seine Heimat unterm Hakenkreuz

kennen und verstehen zu lernen.

Das Dritte Reich ist bisher, wenn auch noch lange nicht abschließend,

auf Führungs- und Reichsebene sehr ausführlich erforscht.

Nicht so verhält es sich mit der Basis eines Deutschlands:

Dem einfachen Bürger, dem NSDAP-Mitglied, dem Ortsgruppen-

bis hin zum Kreisleiter, der NS-Kreisbauernschaft, der Hitlerjugend

oder dem Bund deutscher Mädel, um nur einige anzuführen.

Personen und Organisationen, mit denen der einfache Bürger oft in

direkten Kontakt kam und die in jedem Landkreis Deutschlands

anzufinden waren.

Also jene Geschichte des gewöhnlichen Deutschen, des Mitläufers,

des "dem Führer entgegen" Arbeiteten.

Nur diese machten in ihrer großen Anzahl ein Regime Hitler möglich,

wenn auch keinesfalls nur als Täter, so doch in beträchtlicher Zahl als

Nutznießer und "blinder" sowie "(ver)schweigender" Zeitgenosse.

In diesem Zusammenhang ließe sich durchaus eine Kollektivschuld

einer Mehrheit der Deutschen feststellen, auch wenn nicht im Sinne

eines rauchenden Colts. Wenn schon nicht selbst geschossen wurde,

man sogar dagegen war, so ist er doch häufig oft gereicht oder mindestens

der Knall "überhört" worden.

Im Laufe meiner Vorbereitung zu diesem Film, der in diesem Jahr realisiert

werden soll, darf ich derzeit mit einigen Zeitzeugen sprechen,

die den Nationalsozialismus noch selbst erlebt haben.

Da viele dieser Menschen ein überraschend offenes Mitteilungsberdürfnis

haben, weniger wenn es um Untaten persönlich Bekannter geht,

doch um so mehr was das System als ganzes betrifft, so wird mir deutlich,

wie sehr unsere Generation und die Generation unsere Väter die Geschichte

unserer Großväter fehldeuteten, ja wie wir einer Lüge aufgesessen sind,

die auf gefährliche Art und Weise Erfolg zu haben schien und scheint.

Es offenbahrt sich weithin, was einschlägige Studien längst bewiesen

haben, nämlich, dass hinter vorgehaltenem Mund, durchaus und in nicht

geringem Maße das flächendeckende Vernichtungsprogramm der Juden

zunehmend bekannt war. Zumindest während der letzten zwei Kriegsjahre.

Man fühlt sich als junger Deutscher ertappt in einer fatalen

Seblbstzurechtlegung der Geschichte und man fragt sich, ob wir es mit

unseren Großvätern wirklich ausschließlich mit einer "schweigenden

Nachkriegsgeneration" zu tun gehabt haben oder ob wir einfach nicht deutlich

genug nachgefragt, ja nackgehakt haben.

"Glaubst Du, das hätten die wirklich vollständig geheim halten können?

Natürlich hat man es gewußt!"  

Vor allem jene Menschen, die den Nationalsozialismus nicht mehr

bewusst erlebten oder die Generationen später, meine und zunehmend

die jüngere erliegen nur zugern der romantisierten Annahme, die Shoah

hätte sich maßgeblich im Unwissen unserer Großväter abgespielt,

was auch viele unter ihnen stets behaupten und behaupteten.

Gewiß, es gab Menschen die nicht wussten.

Gewiß, es gab Menschen die es schlicht nicht glauben konnten (darunter

selbst Juden).

Aber dann gab es die Menschen, die wußten und nicht glauben wollten:

Die Mehrheit der Deutschen.

Warum neigen viele von uns dazu, den Behauptungen all jener

zu erliegen, die zu verbreiten wissen, unsere Großväter hätten

während des Krieges von der "Aussrottung der jüdischen Rasse" (Zitat

Adolf Hilters in mehreren Radioansprachen) kein Bewußtsein erlangt?

Weil die Betroffenen unsere Großväter und Großmütter sind?

Weil wir sie persönlich kennen oder kannten?

Weil wir sie lieben oder geliebt haben?

Weil es uns Angst macht?

Man könnte geneigt sein, Ähnlichkeiten zu jenen Beweggründen festzustellen,

die auch unsere Großväter umweht haben könnten: Nicht zu glauben

was man wusste so wie wir uns schwer tun mit dem Glauben was wir

eigentlich wissen müssten.

Es geht nicht um kollektive Beschuldigungspolitik.

Viele konnten, selbst wenn sie es wollten, nicht oppositionell tätig werden

im fortgeschrittenen Staate Hitlers. Das jedoch ist keine Entschuldigung.

Wir haben Anspruch auf die Wahrheit.

Man macht es unserer Großvatergeneration zu einfach indem man fragt:

"Wusstest Du vom Holocaust?" Diese Frage lässt sich allzu einfach

verneinen, zudem sie den Befragten persönlich angreift.

Nicht zuletzt der Ansatz schon nach Unwissenheit zu klingen scheint.

Mehr empfiehlt sich hier etwas direkter, informierter zu fragen:

Wie, zum Beispiel, sich das Umfeld des Befragten verhielt,

als nach und nach die konzentrierte Vernichtung der Juden bekannt wurde,

sei es durch Fronturlauber, Gerüchte oder Alliertes Radio.

Die Antwort ist meist überraschend. Zwar wird der Zeitzeuge sofort

versuchen darzulegen, dass es keine Möglichkeit gab, etwas dagegen

zu tun, dass er selbst noch Kind oder Jugendlicher war,

doch zugleich straft er damit schon der größten Unwahrheit der

deutschen Nachkriegsgeschichte Lüge:

Dass die Deutschen die Vernichtung der Juden betrieben,

aber die Deutschen es nicht wussten.

 

Marcus Siebler, 27.01.2010

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, den 30. Januar 2010 findet in Landshut der

diesjährige Landeswettbewerb des LFVB für die Region Ostbayern statt.

Im Programm sind sechs unserer neuen Produktionen:

"www.", "couchsurfing", "Die Maske aus Florenz", "Elend/Harz",

"Schattenspiel" und "Liebe 2009".

 

LFVB Landesfilmfestival Ostbayern

30. Januar 2010, 9.00 h

 

 

Volkshochschule Landshut e.V.

Vortragssaal, 3. Stock

Ländgasse 41

84028 Landshut

 

 

 

 

 

 

"Schattenspiel" gewinnt Wettbewerb des Film- und Videoclub Landshut.

 

Am Donnerstag, den 7. Januar 2010 fand in der VHS Landshut der

alljährliche Clubwettbewerb des Film- und Videoclub Landshut statt.

 

Wir hatten sechs Filme im Rennen: "Liebe 2009", "Elend/Harz", "couchsurfing",

"Schattenspiel", "Die Maske aus Florenz" und "www."

Unter insgesamt 18 Beiträgen sämtlicher Clubmitglieder und 180 Minuten

reiner Projektionszeit konnte sich, nach Auswertung aller Stimmen um 24h,

"Schattenspiel" überraschenderweise durchsetzen und gewann

den ersten Platz des Wettbewerbs.

 

Marcus Siebler, 8. Januar 2010