Liebe Darstellerinnen und Darsteller,

liebe Mitwirkende,

liebe Freunde,

 

und wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr voller Aktivitäten dem Ende zu.

 

Im vergangenen Mai fungierte unsere Gruppe schon zum zweiten Mal als Ausrichter

des BDFA BUNDESFILMFESTIVAL SPIELFILM (BFF) 2014 in Schrobenhausen.

Autoren, Gäste und Besucher waren auch in diesem Jahr wieder rundum zufrieden mit

der Veranstaltung, die schon im kommenden April in Schrobenhausen in seine dritte Runde

gehen wird. Ich denke, wir sind hier auf einem sehr guten Weg, auch wenn es immer wieder

eine große Herausforderung darstellt, diese Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen.

Mögen wir auch in kommenden Jahr die notwenige Motivation und Kraft dafür aufbringen.

 

Unser Kurzspielfilm SAMSTAG gewann in diesem Jahr, nach Schattenspiel 2009

und STILLEN! 2013 unseren insgesamt dritten Großen Bayerischen Löwen, gestiftet

vom Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, brachte unsere insgesamt

siebte BDFA-Goldmedaille ein und bescherte uns die erst zweite UNICA-Teilnahme im

August dieses Jahres in der Slowakei. Annika Ziegltrum, Sarah Schönacher und ich

verbrachten zwei sehr schöne Tage in Piestany.

 

Im vergangen Januar wurde 13,5 km schon zum zweiten Mal im Fernsehen ausgestrahlt

und ein drittes Mal kündigt sich bereits an. Für Ende Januar 2015 hat mir die Programmplanung

von ARD-alpha bereits die erneute Ausstrahlung von 13,5 km und 13. Juni 1944 angekündigt.

 

Letzterer Film hat uns, nach den vielen Ereignissen in den Vorjahren, auch heuer nochmal

ein ganz besonderes beschert, um nicht zu sagen, das Ereignis.

Die vielen Eindrücke und Erlebnisse unserer Reise nach Texas und der damit verbundenen

Filmvorführung bei der 50. und letzten Reunion der 485th Bomb Group Association lassen

sich nur schwerlich in Worte fassen. Schon allein die Teilnahme an diesem exklusiven Event

unter US-Veteranen und deren Familien war eine gewaltige Ehre.

Standing Ovations, die freundliche und liebenswürdige Anerkennung sowie die anschließende

Auszeichnung mit dem Appreciation Award war einfach nur überwältigend. Ganz zu schweigen

von den vielen anderen Eindrücken, die direkt oder indirekt damit zusammenhingen und die

man gar nicht alle aufzählen kann. Nie erlebte ich eine beeindruckendere Reise in

die Vereinigten Staaten als die vergangene und wir werden noch lange davon zehren.

 

In den letzten Wochen drehten wir unseren neuen Kurzspielfilm SHIT-STORM der sich

gegenwärtig in der Postproduktion befindet. Der Film wird, aller Voraussicht nach Ende

Januar oder Anfang Februar in Schrobenhausen uraufgeführt werden.

 

Ich danke all jenen herzlich, die uns bei unseren Veranstaltungen, besonders

beim BFF SPIELFILM 2014 unterstützt haben. Wie immer und es muss immer wieder

gesagt werden: Ohne Eure Hilfe und Unterstützung ginge das alles nicht.

Auch allen Darstellerinnen, Darstellern, Mitwirkenden und Unterstützern in den Filmen

aus 2013 und den neuen in 2014 möchte ich wieder liebevoll Danke sagen.

Vielen herzlichen Dank auch an alle, die uns in diesem Jahr auf so freundliche Weise begegnet

sind, ganz besonders in den USA, und ich möchte hier nochmals ausdrücklich Jerry Whiting

und der Familie von Lori Frels in Austin, Texas sehr herzlich danken.

Ich wünsche Euch allen sowie den Lesern dieser Zeilen ein Frohes Weihnachtsfest

und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.

 

Marcus Siebler

Schrobenhausen, 24. Dezember 2014

 

 

 

 

 


Nach vier langen Nächten ist unser neuer Kurzspielfilm SHIT-STORM endlich abgedreht

und kann in die Postproduktion gehen. Ich möchte mich bei allen Darstellerinnen

und Darstellern, Leonhard Gabriel, Roswitha Stiegelmaier, Annika Ziegltrum, Rabea Spindler,

Matthias Wenger, Christina Wolf, Florina Zimmermann, Annika Krautz, Katharina Huber,

Jasmin Zanker-Smith, Eva Spann, Birgit Kreuzer und Michaela Schmidtner sehr herzlich

bedanken. Sie haben mit ihrer hervorragenden Motivation, ihrer Ausdauer und dem nötigen

Humor über fünfzig Stunden lang kühlen Temperaturen und der Müdigkeit getrotzt.

Ein weiterer herzlicher Dank geht an Rabea Spindler, Katharina Huber und Jasmin Zanker-

Smith, die zum Spiel auch das Catering übernommen haben und natürlich an meine liebe

Assistentin Sarah Schönacher. Bedanken möchte ich mich weiterhin bei Ernst Finkenzeller,

Martina und Robert Anglhuber, Andreas Wenger, Max Reisner, dem Blasorchester Pöttmes e. V.,

Rainer Ziegltrum und wie immer Rosemary Romanek für die Unterstützung der Projektes.

 

SHIT-STORM erzählt auf satirische Art und Weise die Geschichte eines Bundestags-

abgeordneten, der von einem persönlichen Skandal heimgesucht wird und wird aller

Voraussicht nach Anfang 2015 uraufgeführt.

 

Marcus Siebler

Dezember 2014

 

Bilder: Sarah Schönacher, Rabea Spindler, Matthias Wenger

 

 

 

 

 

 

 

 

"Appreciation Award - Presented to Marcus Siebler in appreciation

of your efforts to keep the history of the 485th Bomb Group

alive by creating the film  13. Juni 1944 - September 2014".

 

Bild: Jerry Whiting (485th Bomb Group Association) und Marcus Siebler.

Katharina Huber, Wyndham Garden Hotel, Farmers Branch,

Dallas, Texas, 19. September 2014


 

 

 

 

 

 

 

Standing Ovations nach 13th June 1944-Screening bei der 50. und letzten

Reunion der 485th Bomb Groub Association in Dallas, Texas!

 

Bilder: Sarah Schönacher, Katharina Huber,

Wyndham Garden Hotel, Farmers Branch, Dallas, Texas, 18. September 2014


 

 

 

 

 

 

 

Impressionen aus Texas, U.S.A:

Bilder: Marcus Siebler, Sarah Schönacher, Katharina Huber,

Dallas, Fort Worth, Austin, Cuero, San Antonio, Galveston, Houston, TX, U.S.A.

12. bis 29. September 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Dokumentation „13. Juni 1944“ des Gerolsbachers Marcus Siebler

wurde beim US-Veteranentreffen der 485th Bomb Group Association vorgeführt.

Für das in Schrobenhausen uraufgeführte Werk über die Notlandung einer

US-Bomber-Besatzung nahe Sieblers Heimat in der Hallertau und deren

Schicksal wurde ihm zudem den Appreciation Award überreicht.

 

US-Veteranen ehren Marcus Siebler

 

Filmemacher aus Gerolsbach für

seine Dokumentation "13. Juni 1944" ausgezeichnet

 

Dallas/Gerolsbach (oh) Große Ehre für den Gerolsbacher Filmemacher

Marcus Siebler: Er wurde eingeladen, seine Dokumentation „13. Juni 1944“

über das Schicksal einer Bomberbesatzung, die in der Hallertau notlanden

musste, beim Veteranentreffen der 485th Bomb Group Association in Dallas

vorzuführen. Und damit nicht genug, denn Siebler erhielt

den Appreciation Award.

 

Vor rund 300 Veteranen sowie deren Familienangehörigen wurde das mehrfach

ausgezeichnete Werk von Marcus Siebler (kleines Foto) gezeigt. Darin geht es um

die Besatzung eines B-24-Bombers, die im Juni 1944 nahe Sieblers Heimatort bei

Sillertshausen in der Hallertau mit dem Fallschirm abspringen musste. Drei von

ihnen wurden kurz darauf von Angehörigen der NSDAP-Kreisleitung Freising

grausam ermordet.

Da zu einem Veteranentreffen wie diesem meist nur der enge Familienkreis und

Freunde geladen werden, war die Teilnahme an der mehrtägigen Veranstaltung –

samt Vorführung seiner Dokumentation – für Siebler eine besondere Ehre, wie

er in einer Rede sagte. „Es ist eine ungeheure Anerkennung, den Film hier in Dallas,

in den Vereinigten Staaten von Amerika, zeigen zu dürfen“, sagte der Filmemacher.

Es erfülle ihn mit Ehrfurcht, dass im Vorführraum Menschen sitzen würden, welche

jene Bomberbesatzung vielleicht gekannt haben.

Für viele Familienmitglieder, die ihre Väter im Zweiten Weltkrieg verloren haben,

ist deren genaues Schicksal weiterhin völlig ungeklärt. In emotionalen Dankesreden

würdigten daher viele Besucher des Veteranentreffens Marcus Sieblers Engagement,

der Geschichte dieser speziellen Bomber-Besatzung so energisch auf den Grund

gegangen zu sein. Siebler schilderte, er habe schon als Kind von der Geschichte

erfahren: „Von jenem Moment an ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf“, sagte er.

Ihn habe die Frage begleitet, wer denn jene anonymen amerikanischen

Besatzungsmitglieder gewesen seien.

Nun erntete sein Werk, das in Schrobenhausen uraufgeführt worden war, in den

USA langen Applaus und überwältigende Anerkennung. Die Meinung der Anwesenden

war eindeutig: Bemerkenswert sei es, wenn ein junger Mann aus Deutschland dieses

Interesse und diesen Mut aufbringe. Nicht zuletzt deshalb bekam er den Appreciation

Award der 485th Bomb Group Association verliehen. Dieser ist eine Anerkennung dafür,

dass Siebler mit „13. Juni 1944“ dazu beigetragen habe, die Geschichte der Einheit

mit dem Namen 485th Bomb Group am Leben zu halten.

Sieblers Film bildete den ersten Programmpunkt des Treffens. Auf die Präsentation

folgte eine kurze Fotoschau über die Denkmalenthüllung im Juni 2012 nahe des

Absturzortes bei Sillertshausen. Im Anschluss ging es für die Teilnehmer zum

Cavanaugh Flight Museum im Norden von Dallas. Dort war einer der beiden

verbliebenen flugfähigen B-24-Bombern zu sehen. Einige der US-Veteranen nutzten

die Chance und unternahmen noch einen letzten Rundflug. Auch für Siebler und

die mitgereisten Sarah Schönacher und Katharina Huber war es beeindruckend,

dieses Flugzeug zu bestaunen – schließlich war es jahrelang Bestandteil

ihrer Recherchen.

Viele Mitglieder der 485th Bomb Group Association, die aus den gesamten

Vereinigten Staaten nach Dallas gekommen waren, sind nun mit dem deutschen

Gast aus dem Schrobenhausener Land befreundet.

Siebler nutzte seinen Aufenthalt in Texas zudem, um nach Cuero zu reisen,

einem kleinen Örtchen in der texanischen Prärie. Es ist der Heimatort von

Second Lieutenant Herbert F. Frels. Er war der Pilot der Maschine, die an

jenem 13. Juni 1944 bei Sillertshausen notgelandet ist. Er verstarb im Jahr

2009, doch seine Familie unterstützte Siebler eifrig bei seiner Recherche für

die Dokumentation. „Komm, lass Dich umarmen“, sagte Helen Frels zu ihm.

In diesen Momenten weiß er, warum es sich lohnt, an Projekten zu arbeiten

und große Geschichten zu erzählen.

 

Schrobenhausener Zeitung, 07. Oktober 2014

Pfaffenhofener Kurier, 09. Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

Filmemacher Marcus Siebler (rechts) wurde im September in den USA mit dem

„Appreciation Award“ für seinen Film „13. Juni 1944“ ausgezeichnet. Jerry Whiting

von der 485th Bomb Group Association überreichte ihm den Preis.

 

Standing Ovations in Dallas

 

Marcus Siebler erhält „Appreciation Award“

für seinen Dokumentarfilm „13. Juni 1944“

 

Große Ehre für Marcus Siebler: Vor rund 300 Veteranen, deren Angehörigen und

Freunden zeigte der Filmemacher, der in Hirnkirchen aufgewachsen ist, in Dallas

im US-Bundesstaat Texas seinen Dokumentarfilm „13. Juni 1944“. Er war dazu

von der 485th Bomb Group Association zu deren 50. und letzter Reunion nach

Dallas eingeladen worden. Die US-Veteranen ehrten Siebler außerdem mit dem

„Appreciation Award“. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er immer

noch tief beeindruckt: „Diese Wochen waren sicherlich unter den bedeutendsten,

die ich bisher mit einem meiner Filme erlebt habe.“

 

Der Film „13. Juni 1944“, der vor zwei Jahren in und um die Hallertau vor

tausenden Besuchern gezeigt worden war, erntete nun in den USA langen Applaus

und Anerkennung. Die im Film thematisierte B-24 Bomber-Besatzung, die im Juni

1944 bei Sillertshausen, nahe Sieblers früherem Heimatort Hirnkirchen, notgelandet

bzw. mit dem Fallschirm abgesprungen war und aus der drei Mitglieder kurz darauf

von fanatischen Angehörigen der NSDAP-Kreisleitung Freising grausam ermordet

wurden, war Teil der in Italien stationierten 485th Bomb Group.

Diese war wiederum in die 15. US Army Air Force eingegliedert.

Da zu einem Veteranentreffen der Gruppe meist nur enge Familienmitglieder

und Freunde eingeladen werden, war die Teilnahme an der mehrtägigen Veranstaltung

für Siebler eine ganz besondere Ehre. In emotionalen Dankesreden würdigten

viele Besucher Sieblers Engagement, der Geschichte dieser Besatzung energisch

auf den Grund gegangen zu sein und viel Zeit dafür aufgewandt zu haben.

„Es ist mir eine Ehre, heute vor Ihnen zu stehen und einen Dokumentarfilm

anzukündigen, der in den letzten Jahren Bestandteil meines Lebens geworden ist.

Es ist eine ungeheure Anerkennung, den Film hier in Dallas in diesem Kreise zeigen

zu dürfen“, sagte Siebler vor der Filmvorführung und blickte zurück auf seine Motivation,

sich dem Thema anzunehmen: „Von jenem Moment an, da ich die Geschichte

zum ersten Mal hörte, ging sie mir nie mehr aus dem Kopf. Schon damals stellte

ich mir die Frage, wer jene anonymen amerikanischen Besatzungsmitglieder

wohl gewesen waren, die, von ihrer Regierung um die halbe Welt geschickt,

in meiner Heimat vor so vielen Jahrzehnten auf dramatische Weise

ihr Leben lassen mussten.“

„Es ist bemerkenswert, wenn ein junger Mann aus Deutschland das Interesse

und den Mut aufbringt, das zu tun, was Sie getan haben, Marcus. Vielen Dank“,

lautete der Tenor nach dem Film, dem eine Fotoschau über die Denkmalenthüllung

im Juni 2012 nahe des Absturzortes bei Sillertshausen folgte. Das Denkmal

war wenige Monate nach der Premiere des Films eingeweiht worden.

Am Abend der Reunion wurde Siebler bei einem Dinner zwischen Flugzeugen

im Hangar des „Cavanaugh Flight Museum“ der „Appreciation Award“ der 485th

Bomb Group Association verliehen, „als Anerkennung, mit ‚13. Juni 1944‘ beigetragen

zu haben, die Geschichte der 485. am Leben zu halten“, berichtete der Filmemacher stolz.

Nach der Reunion ging Siebler auf eine einwöchige Rundreise durch Texas.

Auch nach Cuero kam er. Das ist der Heimatort von 2nd Lieutenant Herbert F. Frels -

jenem Pilot, der sein Flugzeug am 13. Juni 1944 bei Sillertshausen notgelandet

hat. Er starb 2009, aber seine Familie unterstützte Siebler bei der Recherche

für die Dokumentation nach Kräften. Im Frels’schen Haus sah Marcus Siebler Bilder,

die Frels als jungen Flieger zeigen. Aber auch zwei Bilder aus den Neunzigern waren

zu sehen, auf denen Frels neben dem damaligen Governor und späteren

US-Präsidenten George W. Bush steht, von dem er eine Auszeichnung

für seine Verdienste im Zweiten Weltkrieg erhielt.

Siebler traf bei seinem Besuch die Witwe von Herbert F. Frels, die beiden Söhne

und auch Frels’ Tochter Lori, die vor zwei Jahren Gast bei der Denkmalenthüllung

in Aign war. „Lass Dich umarmen“, habe Frels’ Witwe bei seinem Besuch

zu ihm gesagt, erzählte Siebler, noch immer tief bewegt.

Und in der Rückschau auf die emotionalen Tage in Texas fügt er hinzu:

„In diesen Momenten weiß ich, warum es sich lohnt, jahrelang an Projekten

zu arbeiten und als kleiner bayerischer Filmemacher Geschichten zu erzählen.“

 

Hallertauer Zeitung, 17.Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

"Diplom d'honneur" für SAMSTAG

bei der UNICA 2014 in Piestany in der Slowakei.

 

Bild: Helmut Ludwig, 30. August 2014, Piestany, Slowakei

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen aus Piestany:

Bilder: Marcus Siebler, 29. und 30. August 2014, Piestany, Slowakei

 

 

 

 

 

 

 

 

Marcus Siebler mit Annika Ziegltrum und Sarah Schönacher bei der Unica in Piestany

Foto: privat

 

Internationale Ehrung für Marcus Siebler

 

Weitere Unica-Auszeichnung für den neuen Kurzfilm "Samstag" –

Jetzt geht es in die USA

 

Gerolsbach/Piestany (oh) Noch ein Preis für den Gerolsbacher Filmemacher

Marcus Siebler: Im slowakischen Piestany wurde er bei der Unica (Union

Internationale du Cinéma) einem einwöchigen Weltfestival

für nichtkommerzielle Filme, erneut ausgezeichnet.

Zum zweiten Mal in Folge war Siebler ausgewählt worden, Deutschland

im 60-minütigen Länderprogramm zu vertreten. Vier weitere Filme waren

dafür auserkoren. Seinen Sensationserfolg vom Vorjahr – mit seinem Film

„Stillen!“ holte er eine Goldmedaille – konnte er dabei zwar nicht wiederholen.

Aber sein neuer Film „Samstag“ wurde immerhin

mit einem „Diplom d'honneur“ bedacht.

„Bereits die Teilnahme bei der Unica ist die Auszeichnung“, sagte Siebler,

der fast ein bisschen froh ist, dass sich jetzt alles wieder ein bisschen einpendelt.

„Wenn der Trailer das eigene Länderprogramm unter über 30 weiteren ankündigt,

bekommt man schon Gänsehaut und man verspürt die Ehre, die mit einer

solchen Teilnahme verbunden ist“, sagte er. Also keine Enttäuschung?

„Ich habe immer gesagt, eine Unica-Goldmedaille wie im letzten Jahr ist ein Glücksfall,

dessen Ausnahmecharakter einem durchaus bewusst sein muss“.

Auch wenn er es nicht ganz wahrhaben will, dass sich ein Film wie „Stillen!“,

dermaßen beim Publikum einhämmert und man an Werk und Erfolg automatisch

gemessen wird, „so scheint das nun schon ein bisschen so zu sein“. Selbst der Brite

Dave Watterson, Präsident der diesjährigen Unica-Jury, erinnerte bei

der Preisverleihung an den „Unica-winner from last year with ,Stillen’!“

Das deutsche Länderprogramm, das im letzten Jahr zum interessantesten

des Festivals gewählt wurde, kam bei der Jurydiskussion insgesamt gut an,

schnitt aber bei der Abstimmung über die Preise dann doch etwas schwächer

ab als erwartet. Sieblers Film überzeugte die Jury gerade durch die „symbolischen Bilder

und ausgezeichneter schauspielerischer Leistung“, so Juror Guido Haesen aus Luxemburg.

Auch der Brite Watterson sprach von einem „superb achievement in acting“. Von den

beiden Hauptdarstellern in „Samstag“ war Annika Ziegltrum kurzfristig mit in die Slowakei

gereist. Zusammen mit Sarah Schönacher erlebte das Team die abwechslungsreichen

Schlusstage im „Dom Umenia“, einem alten Theater sowjetischer Bauweise, das sich

als guter Austragungsort erwies. Die nächste Unica findet im September 2015

in Sankt Petersburg in Russland statt.

Schon in Kürze startet Siebler in die USA, denn im September wird sein

Dokumentarfilm „13. Juni 1944“ bei einem Veteranentreffen in Dallas

im US-Bundesstaat Texas gezeigt. Eine nicht minder große Ehre.

 

Schrobenhausener Zeitung, 05. September 2014

Pfaffenhofener Kurier, 06. September 2014

 

 

 

 

 


Unser Dokumentarfilm 13. Juni 1944 findet in einem 

Beitrag des Bayerischen Fernsehens Erwähnung (Min. 3:00).

 

"Jagdszenen aus Oberbayern - Lynchmorde an alliierten Bomberpiloten"

Sonntag, 10. August 2014, 18 Uhr, Bayerisches Fernsehen, 7 Minuten

 

ZUR BR-MEDIATHEK

 

 

 

 

 

 

Die größte Ehre kommt zuletzt...

The highest honor comes at last...

 

13. Juni 1944

Ein Dokumentarfilm von Marcus Siebler

Donnerstag 18. Sept. 2014, 10 Uhr, Night Hotel, Dallas, Texas, U.S.A.

50. und letztes Treffen der 485th Bomb Group Association

17. - 21. September 2014, North Dallas, TX

 

13th June 1944

A documentary by Marcus Siebler

Thursday, 18th Sept. 2014, 10 a.m., Night Hotel, Dallas, Texas, U.S.A.

50th and Final Reunion of the 485th Bomb Group Association

17 - 21 September 2014, North Dallas, TX

 

 

 

 

 

 

 

SAMSTAG läuft im Deutschen Länderprogramm der UNICA 2014

Union Internationale du Cinéma und vertritt damit

bei den Weltfilmfestspielen für nichtkommerzielle Filme im August 2014

mit vier weiteren Filmen die Bundesrepublik Deutschland.

 

76. UNICA 2014

23. bis 30. August 2014

DOM UMENIA (Haus der Kunst)

PIEŠŤANY, SLOWAKEI

 

 

 

 

 

 

 

SAMSTAG WIRD VON DEN DEUTSCHEN FILMFESTPIELEN DES BDFA (DAFF)

IN RHEINLAND-PFALZ ZUR UNICA WEITERGEMELDET.

DAMIT WERDEN WIR IM AUGUST 2014 IN DER SLOWAKEI MIT VIER

WEITEREN PRODUKTIONEN ERNEUT DEUTSCHLAND VERTRETEN.

HERZLICHER DANK AN UNSER TEAM.

 

Bild: Sarah Schönacher,

DAFF 2014, Bad Neuenahr-Ahrweiler, 31. Mai 2014

 

 

 

 

 

 

 

SAMSTAG im Programm der 72. Deutschen Filmfestspiele (DAFF) des BDFA.

 

DAFF 2014

29. Mai bis 1. Juni 2014

Bad Neuenahr-Ahrweiler / Rheinland-Pfalz

"Augustinum" (Theatersaal)

 


 

 

 

 

 

 

SAMSTAG gewinnt beim BDFA BUNDESFILMFESTIVAL SPIELFILM 2014

in Schrobenhausen eine Goldmedaille und läuft damit im Programm

und Wettbewerb der 72. Deutschen Filmfestspiele (DAFF)

des BDFA in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

 

Das BFF SPIELFILM 2014 wurde von unserer Filmgruppe bereits zum

zweiten Male selbst in Schrobenhausen veranstaltet und organisiert.

Ausführliche Informationen, Berichte und Rückblicke

finden Sie im BFF SPIELFILM-Bereich auf dieser Homepage

 

Bild: Martin Kochloefl, Schrobenhausen, 11. Mai 2014

 

 

 

 

 

 

 

SAMSTAG im Programm

des BDFA BUNDESFILMFESTIVAL SPIELFILM 2014 in Schrobenhausen!

 

BFF SPIELFILM 2014

09. bis 11. Mai 2014

CinePark Schrobenhausen

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser neuer Kurzfilm SAMSTAG ist "Film des Jahres"

bei den 35. Bayerischen Film- und Videofestspielen 2014 (BAF)

in Rain und gewinnt den "Großen Bayerischen Löwen"

von Ministerpräsident Horst Seehofer!

Allen Mitwirkenden ein herzlicher Dank!

 

Laudatio:

 

Ein Superfilm! …Mit Einsatz geschickter Kameraführung,

gut gesetztem Licht und Schatten sowie mit sehr guter,

präziser Vertonung erzeugt dieser Film Spannungen…

Er spiegelt sehr realistisch und authentisch die

Hoffnungslosigkeit wieder. Hoffnungslosigkeit, ausgelöst

durch den Vertrauensbruch. Alles scheint unnahbar

und nie mehr reparierbar. Fehlende Nähe, obwohl man

sich doch körperlich so nah ist. Unterstützt durch gute

schauspielerische Leistung spüren wir Zuschauer

das Leiden der beiden Eheleute, dessen Beziehung

so kalt ist wie der Planet Saturn. …

 


Der Große Bayerische Löwe

für den Film

>> SAMSTAG <<

 

Adalbert Becker

Leiter der Gesprächsrunde

35. BAF in Rain

4. - 6. April 2014

 

Bild oben: Martin Kochloefl, Rain, 06. April 2014

Bilder unten: Jürgen Liebenstein, Rain, 06. April 2014

Von links nach rechts: Sarah Schönacher (Mitarbeit),

Marcus Siebler (Buch, Produktion & Regie)

Annika Ziegltrum (Hauptdarstellerin)


 

 

 

 

 

 

 

So sehen Sieger aus: Bei den Bayerischen Film- und Videofestspielen

in Rain am Lech gewann Filmemacher Marcus Siebler mit seiner

Filmgruppe DramFilm den „Großen Löwen“.

 

Großer Löwe für „Samstag“

 

Filmemacher Marcus Siebler gewinnt Preis des Ministerpräsidenten

 

Schrobenhausen (ais) „Mit Einsatz geschickter Kameraführung, gut gesetztem Licht

und Schatten sowie mit sehr guter, präziser Vertonung erzeugt dieser Film Spannungen“ –

so heißt es in der Laudatio von Adalbert Becker, Leiter der Gesprächsrunde bei den

35. Bayerischen Film- und Videofestspielen in Rain am Lech.

Es geht um „Samstag“, den neuen Film von Marcus Siebler. Schon zum dritten

Mal hat er Schrobenhausener Filmemacher damit den „Großen Bayerischen Löwen“

von Ministerpräsident Horst Seehofer gewonnen.

„Ich habe nach kurzer Zeit gemerkt, dass der Film einschlägt,

das war mir bei dem ruhigen Film vorher nicht klar, deswegen kam der Preis auch

absolut überraschend“, berichtet Marcus Siebler von der Preisverleihung in Rain am

Lech. In „Samstag“ geht es um ein Paar, dessen Liebe mit der Zeit erkaltet ist.

„Es ist ein sehr persönlicher Film – still, ruhig, sehr nach meinen eigenen Vorstellungen

gestaltet, mit langen Einstellungen“, erzählt Marcus Siebler. Annika Ziegltrum

und Oliver Gutmann sind in den Hauptrollen zu sehen – „alles scheint unnahbar

und nie mehr reparierbar. Fehlende Nähe, obwohl man sich doch körperlich so

nah ist“, beschreibt Laudator Adalbert Becker die Stimmung im Film.

Schon im Mai wird „Samstag“ auch in Schrobenhausen noch einmal zu sehen sein.

Dann findet nämlich im CinePark bereits zumzweiten Mal das Bundesfilmfestival Spielfilm

(BFF) des Bundesverbands Deutscher Filmautoren statt. Vom 9. bis 11. Mai laufen

bei freiem Eintritt das ganze Wochenende über 37 Kurzfilme im Schrobenhausener CinePark

mit einer Gesamtlaufzeit von 339 Minuten. Nach jedem Filmblock werden die

einzelnen Filme von einer Jurorenrunde öffentlich im Kinosaal diskutiert und beurteilt.

Schirmherr der Veranstaltung ist Schrobenhausens Bürgermeister, Karlheinz Stephan.

Welche Chancen sich Marcus Siebler mit seinem Film „Samstag“ beim Bundesfilmfestival

ausrechnet? „Ein Preis im Vorfeld ist niemals eine Garantie für ein anderes Festival“,

sagt er. Ansonsten ist er als Organisator des Filmfestivals so sehr mit dem reibungslosen

Ablauf beschäftigt, dass er gar nicht die Zeit und Muße hat, sich daneben noch

mit möglichen Preisen für seinen eigenen Film zu beschäftigen.

Das heißt, er lässt sich einfach überraschen. Ein besonderer Punkt beim

diesjährigen BFF wird eine Retrospektive über den verstorbenen Filmemacher Peter

Skodawessely sein. Der gebürtige Schrobenhausener war im vergangenen

Jahr selbst als Juror beim BFF im CinePark mit dabei. In diesem Jahr werden in

Erinnerung an ihn und sein Werk mehrere seiner Filme gezeigt.

 

Schrobenhausener Zeitung, 11. April 2014

 

 

 

 

 

 

SAMSTAG im Programm

der 35. Film- und Videofestspiele (BAF) des LFVB in Rain am Lech!

 

BAF 2014

04. bis 06. April 2014

Rain am Lech

 

 

 

 

 

 

 

SAMSTAG gewinnt bei LFVB Landesfilmfestival 

für die Region Ostbayern einen 1. Preis!

 

Damit ist der Film im Programm bei den Bayerischen Filmfestspielen des LFVB,

Anfang April in Rain und läuft beim BDFA BUNDESFILMFESTIVAL SPIELFILM 2014

im Mai in Schrobenhausen, das unser Team in diesem Jahr

zum zweiten Mal ausrichten wird.

 

 

 

 

 

 

SAMSTAG im Programm des LFVB Landesfilmfestival Ostbayern in Landshut.

 

LFF Ostbayern 2014

15. März 2014 bis 16. März 2014

Volkshochschule Landshut

 

 

 

 

 

 

 

Ein ruhiger Film nach einem turbulenten Jahr!

Unsere neue Produktion SAMSTAG ist uraufgeführt.

Herzlicher Dank an alle Mitwirkenden und Publikum

für einen schönen Start in das Filmjahr 2014!

 

"SAMSTAG"-Team: Oliver Gutmann, Annika Ziegltrum,

Marcus Siebler, Sarah Schönacher, Matthias Wenger und Thorsten Stark

Bild: Franziska Huber, CinePark Schrobenhausen, 21. Februar 2014

 

Das Team hinter dem neuen Dram-Film-Streifen „Samstag“: (v.l.) Oliver Gutmann, Annika Ziegltrum,

Marcus Siebler, Sarah Schönacher, Matthias Wenger und DK-Redakteur Thorsten Stark,

der die Musik zum Film gemacht hat.

 

Momentaufnahme

 

Filmemacher Marcus Siebler zeigte eine neue Arbeit

 

Von Florina Zimmermann

 

Schrobenhausen (SZ) Neues Jahr, neuer Streifen: Der Gerolsbacher Filmemacher

Marcus Siebler hat sich mit einem neuen Werk zurückgemeldet.

Premiere war im CinePark in Schrobenhausen.

Wie in jedem Jahr war auch heuer die Premierenveranstaltung der Schrobenhausener

Filmgruppe Dram-Film unter der Leitung von Marcus Siebler gut besucht.

Neben der Uraufführung des Beziehungsdramas „Samstag“ garantierte eine kleine

Werkschau einen abwechslungsreichen Abend.

Los ging es mit zwei Produktionen aus dem Jahr 2011: „Wechselstrom“, eine drastisch-

moderne Umsetzung einer Sage aus der Hallertau, sowie „Pomp and Circumstance“,

der eine „bayerische Weihnacht“ in Zeiten der Europakrise zeigt. Der satirische Film

„Coalitio“ (2012) handelt von einer Bürgervereinigung in der kleinen, bayerischen Gemeinde

Tittenhausen. Diese wehrt sich vehement gegen die Errichtung dreier Windkrafträder im Ort,

bis es nach einer Wahlversammlung zu Koalitionen einer gänzlich anderen Art kommt.

Wer den Dokumentarfilm „13,5 km“ bereits auf BR-alpha (Erstausstrahlung am 3. Oktober

2013) oder bei einer der letztjährigen Vorstellungen auf der Leinwand zu sehen bekam,

dem waren die packenden Zeitzeugenberichte des 80-jährigen Xaver Neumeier bereits bekannt.

Dieser erinnert sich auch im bisher unveröffentlichten Dokumentarfilm „Hirnkirchen

zur Zeit des 2. Weltkriegs“ an Geschehnisse in seinem Hallertauer Heimatdorf zurück.

Lebendig erzählt, erfahren die Zuschauer sowohl freudige als auch tragische Ereignisse im

Geburtsort des Protagonisten. Schließlich war auch noch einmal „Stillen!“ zu sehen.

Die eindrucksvolle Tragödie in 13 Kapiteln erzählt von einer jungen Mutter, eindringlich dargestellt

von Anniko Krautz, und steuert unweigerlich auf ein desaströses Ende zu. Die unverblümte

Darstellung eines Tabuthemas hat nicht nur viele Kinobesucher schockiert und zum Nachdenken

angeregt, sondern im letzten Jahr auch zahlreiche Festivaljuroren überzeugt.

Der Film wurde unter anderem mit einer Goldmedaille auf der Unica 2013 in Fieberbrunn

sowie dem C.I.C.T.-Unesco-Award ausgezeichnet.

Nach diesem Blick auf die vergangenen Jahre folgte der von den Zuschauern gespannt

erwartete neue Spielfilm „Samstag“. Die Momentaufnahme einer erkalteten, belasteten

Beziehung zweier Individuen besticht durch ihre kargen, ruhigen Bilder und Szenen,

die durch die Hauptdarsteller – Oliver Gutmann und Annika Ziegltrum, beide in ihrer ersten

Rolle – mit wenigen Worten, aber einer umso eindringlicheren Präsenz, belebt werden.

Wie so oft sind es die kleinen Gesten, die den Film groß machen.

Auch wenn 2013 filmtechnisch ein nicht ganz so produktives Jahr für die Truppe um

Marcus Siebler war – unter anderem wurde ja in Schrobenhausen das Bundesfilmfestival

ausgerichtet –, seien weitere Projekte im Anmarsch, versicherte Siebler,

der die Veranstaltung wie gewohnt moderierte.

Außerdem steht vom 9. bis 11. Mai die zweite Auflage des Bundesfilmfestivals

in Schrobenhausen auf dem Plan, bei dem wieder die besten Filme

nichtkommerziellen Filmemacher aus Deutschland gezeigt werden.

 

Schrobenhausener Zeitung, 27. Februar 2014

 

 

 

 

 

 

Nach dem außergewöhnlich erfolgreichen letzten Jahr gibt es etwas zu feiern.

Die Termine der diesjährigen Premierenveranstaltung und Dram-Film Werkschau:

 

FREITAG, 21. FEBRUAR 2014, 20h

SONNTAG, 23. FEBRUAR 2014, 11h

CINEPARK SCHROBENHAUSEN

 

EINTRITT FREI!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unzählige Stunden Arbeit stecken in dem 18-minütigen Film „Samstag“ von Regisseur

Marcus Siebler (Mitte), der am heutigen Freitag uraufgeführt wird. Die Hauptdarsteller

sind Annika Ziegltrum (rechts) aus Strobenried und Oliver Gutmann (links) aus Aichach.

 

Uraufführung von „Samstag“ am Freitag

 

Dram-Film feiert Premiere eines neuen Kurzspielfilms

 

Von Isabel Ammer

 

Schrobenhausen (SZ) Es gibt einen neuen Kurzspielfilm

von der Schrobenhausener Filmgruppe Dram-Film rund um Marcus Siebler:

„Samstag“ wird am heutigen Freitag, 21. Februar, um 20 Uhr sowie

am kommenden Sonntag, 23. Februar, um 11 Uhr im CinePark-Kino uraufgeführt.

Der Eintritt ist frei.

 

18 Minuten dauert der neue Kurzspielfilm des Schrobenhausener Filmemachers Marcus Siebler.

In den Hauptrollen sind erstmals Annika Ziegltrum aus Strobenried und Oliver Gutmann aus

Aichach zu sehen. Sie spielen ein Paar, dessen Liebe mit der Zeit erkaltet ist. Auch Rabea

Spindler aus Schrobenhausen hat nach längerer Pause wieder einen Auftritt vor der Kamera.

„Samstag“ beobachtet in ruhigen Einstellungen diese erkaltete Beziehung. Seit 1997 schon

dreht die Gruppe Dram-Film unter Regie von Marcus Siebler Filme.

Der Soundtrack zu dem neuen Kurzfilm stammt von den „Zweiten von links“, einem

Musikerduo bestehend aus den beiden DONAUKURIER-Redakteuren Thorsten Stark

aus Schrobenhausen und Johannes Hauser aus Ingolstadt. Die beiden hatten auf ihrer

Welttournee, die sich aber immer in der Region aufhält, schon mehrere Auftritte

in Schrobenhausen. So beispielsweise beim Bundesfilmfestival Spielfilm im vergangenen Jahr.

Auch 2014 findet das Bundesfilmfestival vom Bund Deutscher Filmautoren wieder

in Schrobenhausen statt. Vom 9. bis 11. Mai werden wie schon im vergangenen Jahr

die besten Kurzfilme nichtkommerzieller Filmautoren aus Deutschland auf

der Leinwand im CinePark laufen.

Durch die Erfolge des Dokumentarfilms „13. Juni 1944“ und des Kurzspielfilms „Stillen!“ sind

weitere Werke von Dram-Film in den vergangenen beiden Jahren fast ein wenig unbeachtet

geblieben. Das soll sich nun ändern: Zusätzlich zu dem Premierenfilm „Samstag“ zeigt die

Filmgruppe nochmals eine Auswahl von Filmen aus den Jahren 2012 und 2013, darunter

„Wechselstrom“, „Pomp and Circumstance“ und „Coalitio“. In allen Filmen sind zahlreiche

Darsteller aus Schrobenhausen zu sehen. Der Film „Coalitio“ war neben „Stillen!“ ebenfalls

beim Bundesfilmfestival vertreten.

Auch ein bisher unveröffentlichter Dokumentarfilm soll bei der Uraufführung von „Samstag“

erstmals vor Kinopublikum präsentiert werden: „Hirnkirchen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs

1939 – 1945“. Im Juni 2010 fanden in der Hallertau die Aufzeichnungen der Zeitzeugen-

Interviews für den Dokumentarfilm „13. Juni 1944“ statt. Auch Xaver Neumeier nahm daran

teil und da dessen Heimatort Hirnkirchen im Landkreis Freising auch der Heimatort Sieblers ist,

befragte er ihn vor laufender Kamera zu weiteren Geschehnissen aus der Region. Aus diesem

Material entstanden der mittlerweile mehrmals im Fernsehen ausgestrahlte Dokumentarfilm

„13,5 km“ sowie die bisher unbekannte Arbeit über ihr Heimatdorf zur Zeit des Zweiten

Weltkrieges. Der Film soll primär zur Archivierung lokaler Geschehnisse von historischer

Bedeutung beitragen und hat reinen Interview- Charakter. Auch „Stillen!“ kehrt nach seiner

letztjährigen Festivalreise auf eine Schrobenhausener Leinwand zurück. Der Kurzspielfilm

wurde im letzten Jahr vielfach ausgezeichnet. Unter anderem gewann er bei der Unica 2013

im österreichischen Fieberbrunn eine Goldmedaille und den C.I.C.T.- Unesco-Award,

zuvor schon den Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten 2013, einen BDFA-Filmpreis 2013

sowie eine BDFA-Goldmedaille.

Ausführliche Informationen zu allen Filmen gibt es auf www.dramfilm.com.

 

Schrobenhausener Zeitung, 21. Feburar 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

ZUM TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

ZEIGT BR-ALPHA ERNEUT EINEN UNSERER DOKUMENTARFILME.


Sonntag, 26. Januar 2014, 23.30 Uhr: 13,5 km, BR-alpha

 

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